AYURVEDA

Was sind die Wechseljahre wirklich?

Es fing mit dem Gewicht an. Ich wollte mal schnell ein paar Kilo los werden. Als Ernährungsberaterin wusste ich ganz genau, was zu tun war. Ich habe mich also optimal ernährt. Richtig bewegt. Und trotzdem wurde die Zahl auf der Waage höher, und ich hatte das Gefühl: Ich muss Essen nur anschauen, und schwups ist ein Kilo mehr drauf. Was war hier los?

Ich dachte: Okay, vielleicht ist es der Stress. Vielleicht eine Phase. Wird schon wieder. Aber es wurde nicht wieder.

Dann kam die Gereiztheit und Wut. Und die hat mich wirklich erschreckt. Ich bin ein Pitta Typ und kannte diese Emotion nur zu gut, aber nicht so! Plötzlich bin ich wegen Kleinigkeiten auf 180 gewesen. So kannte ich mich nicht.

Dazu kam eine Müdigkeit, die sich mit keinem frühen Zubettgehen ausgleichen ließ. Meine Energie wurde einfach weniger. Tag für Tag. Und dann die Gelenkschmerzen. Morgens aus dem Bett steigen und sich fühlen wie 80.

Mein Zyklus? Der wurde kürzer. Aber das war nicht das, was mich beunruhigt hat. Was mich beunruhigt hat, war Herzstolpern und das ganz tiefe Gefühl: Irgendwas stimmt nicht. Mein Körper verhält sich anders als sonst. Und niemand nimmt mich ernst.

Ich habe die wildesten Diagnosen von Ärzten erhalten. Fibromyalgie, Depression, Burnout oder chronischer Stress, das Herz war gesund, „Unauffällig“. Und jedesmal hatte ich das Gefühl: „Ich werde nicht gehört. Nicht gesehen. Und schon gar nicht ernst genommen.“

Bis ich irgendwann selbst anfing, tiefer zu graben. Mich mit meinem Körper auseinanderzusetzen. Mit Ayurveda, mit Hormonen, mit dem, was da wirklich passiert. Und dann kam der Moment, in dem alles einen Sinn ergab. Das war mein persönliches Aha-Erlebnis. Durch mein eigenes Hinschauen.

Heute kenne ich die Zusammenhänge. Heute weiß ich, warum mein Körper so reagiert hat. Und genau dieses Wissen möchte ich dir heute weitergeben. Denn vielleicht steckst du gerade mitten in dieser Situation und denkst: Was ist bloß los mit mir?

Die Begriffe rund um die Wechseljahre sorgen regelmäßig für Verwirrung. Sogar in Arztpraxen werden sie oft durcheinander geworfen. Deshalb hier einmal die wichtigsten Begriffe so erklärt, dass sie wirklich hängenbleiben.

Wechseljahre ist der umgangssprachliche Oberbegriff für die gesamte hormonelle Übergangszeit. Medizinisch heißt dieser Zeitraum Klimakterium. Das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Stufenleiter“ oder „kritischer Wendepunkt im Leben“. Und genau das ist es: ein Übergang, Stufe für Stufe.

Menopause ist dagegen kein Zeitraum, sondern ein einzelner Zeitpunkt (1 Tag). Nämlich der Tag deiner allerletzten Menstruation. Das Besondere: Du weißt erst hinterher, dass es die letzte war. Denn die Menopause wird rückwirkend festgestellt, wenn zwölf Monate lang keine Blutung mehr aufgetreten ist. Häufig werden die Begriffe „Wechseljahre“ und „Menopause“ gleichgesetzt. Das ist medizinisch nicht korrekt, denn die Menopause ist nur ein einzelner Punkt innerhalb eines Prozesses, der viele Jahre dauert.

Und dann gibt es die einzelnen Phasen, die sich um diesen Zeitpunkt herum gruppieren. Und genau die schauen wir uns jetzt an.


Die Wechseljahre sind kein Schalter, der umgelegt wird. Sie sind ein Prozess, der sich über etwa 14 Jahre erstreckt. Kerstin Rosenberg beschreibt in ihrem Buch „Mit Ayurveda durch die Wechseljahre“ eine spannende Parallele: So wie der Körper in der Pubertät etwa sieben Jahre braucht, um die hormonelle „Software“ für den Menstruationszyklus aufzuspielen, braucht er in den Wechseljahren noch einmal zweimal sieben Jahre, um ein neues Programm zu installieren.

Die Prämenopause ist der leise Anfang. Sie beginnt bei vielen Frauen Anfang bis Mitte 40, bei manchen sogar schon Ende 30. In dieser Phase beginnt der Körper, die Hormonproduktion langsam herunterzufahren. Das erste Hormon, das nachlässt, ist das Progesteron. Das Östrogen bleibt zunächst noch relativ stabil.

Progesteron steht eng mit der seelischen Gesundheit in Zusammenhang. Ein Mangel zeigt sich oft an einer verkürzten zweiten Zyklushälfte, und zwar häufig schon bevor wir überhaupt an die Wechseljahre denken. Depressive Verstimmungen, Gewichtsprobleme und Wassereinlagerungen sind typische Begleiter eines Progesteronmangels.

Und genau hier lag bei mir der Hase im Pfeffer. Das Gewicht, das sich nicht mehr regulieren ließ. Die unerklärliche Reizbarkeit. Die Erschöpfung. Das waren keine Zufälle. Das war mein Progesteron, das still und leise den Rückzug angetreten hat. Nur hat mir das in dem Moment niemand gesagt.

Diese Phase dauert etwa sieben Jahre.

Die Perimenopause ist die Phase, in der die meisten Frauen zum ersten Mal denken: „Jetzt sind es wirklich die Wechseljahre.“ Der Begriff setzt sich aus „peri“ (griechisch für „um herum“) und „Menopause“ zusammen. Er beschreibt die Übergangszeit rund um die letzte Blutung.

Jetzt wird es deutlich spürbar. Denn nun sinkt auch das Östrogen ab, und zwar nicht gleichmäßig, sondern im Zickzack. Mal schießt der Spiegel hoch, dann fällt er wieder. Dein Körper reagiert auf dieses hormonelle Auf und Ab mit den klassischen Symptomen: Hitzewallungen, Nachtschweiß, Herzrasen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen. Auch der Zyklus wird jetzt deutlich unregelmäßig. Die Blutungen können stärker oder schwächer werden, die Abstände kürzer oder länger.

Was viele nicht wissen: Es ist diese Phase, in der die Veränderungen am intensivsten sind. Nicht die Postmenopause. Sondern die wilde, unberechenbare Zeit davor.

Die Menopause selbst ist ein einzelner Zeitpunkt: deine allerletzte Menstruation. Im Durchschnitt erleben Frauen sie um das 51. bis 52. Lebensjahr herum. Manche früher, manche später. Eine vorzeitige Menopause vor dem 40. Lebensjahr betrifft etwa ein Prozent aller Frauen und hat oft spezifische Ursachen wie genetische Faktoren, Autoimmunerkrankungen oder vorangegangene medizinische Behandlungen.

Wichtig: Die Menopause ist keine Diagnose, die dir jemand stellt. Du erkennst sie erst im Rückblick, wenn zwölf Monate lang keine Blutung mehr aufgetreten ist. Und wenn du hormonell verhütet hast, bemerkst du den Übergang möglicherweise gar nicht sofort, weil die künstlichen Hormone die natürlichen Veränderungen überdecken.

Die Postmenopause beginnt zwölf Monate nach der letzten Blutung. Dein Körper stellt sich auf ein dauerhaft niedrigeres Hormonniveau ein. Diese Phase dauert noch einmal etwa sieben Jahre, in denen sich der vollständige Wandel des Hormonhaushalts vollzieht. In den ersten Jahren erleben viele Frauen noch Symptome wie Hitzewallungen oder Scheidentrockenheit.

Das letzte Hormon, das nachlässt, ist übrigens das Androgen, also das männliche Hormon. Es fällt erst Jahre nach dem Ausbleiben der Regel ab und beeinflusst unter anderem Libido, Gewicht und Körpersilhouette.

Bild mit KI erstellt

Dieses Thema liegt mir am Herzen, weil es genau das war, was mich als Erstes verunsichert hat.

Es gibt eine wunderschöne Erklärung dafür: Wenn die Hormonproduktion der Eierstöcke nachlässt, übernimmt die Nebennierenrinde einen Teil der Arbeit. Und sie hat dabei eine unerwartete Verbündete: deine Fettpolster. Ja, du liest richtig. Dein Körperfett, besonders rund um den Bauch, produziert in kleinen Mengen Östrogen und Progesteron, um die hormonellen Veränderungen auszugleichen.

Die chinesische Medizin nennt diese Fettansammlung rund um die Körpermitte den „goldenen Gürtel“. Er ist nicht nur lästig. Er hat eine echte Schutzfunktion für dein körperliches und mentales Gleichgewicht. Dein Körper baut sich sozusagen eine kleine Hormon-Reservestation.

Deshalb funktionieren strenge Diäten in den Wechseljahren nicht. Im Ayurveda heißt es ganz klar: Keine Diät in dieser Phase. Sie bringt keine positive Wirkung, sondern verstärkt die Beschwerden eher. Was stattdessen hilft, ist eine typgerechte Anpassung der Ernährung und des Lebensstils. Dann reguliert sich das überschüssige Gewicht von alleine.

Als ich das verstanden habe, hat mich das so erleichtert. Mein Körper war nicht mein Feind. Er hat mich beschützt. Auf seine ganz eigene, kluge Art.


Es geht nicht nur um Östrogen und Progesteron. Auch andere Botenstoffe wie Oxytocin, Serotonin und Dopamin werden von den Veränderungen beeinflusst. Sie arbeiten in dieser Umbruchphase oft mit angezogener Handbremse.

Oxytocin, das Fürsorgehormon, nimmt in den Wechseljahren natürlicherweise ab. Und das hat einen tieferen Sinn: Die Frau braucht es biologisch nicht mehr in dem Maße, weil sie sich nicht mehr vorrangig um das Nest und die Kinder kümmern muss. Die innere Priorität verschiebt sich, weg vom Versorgen der anderen, hin zu den eigenen Bedürfnissen. Das kommt im Umfeld nicht immer gut an. Denn Partner, Kinder und Kollegen haben sich an die fürsorglich funktionierende Frau gewöhnt.

Auch die Glückshormone Dopamin und Serotonin arbeiten eingeschränkt, weil sie eng an den Östrogenspiegel gekoppelt sind. Das erklärt, warum sich so viele Frauen erschöpft, gereizt oder antriebslos fühlen, obwohl sie doch „alles wie immer“ machen.

Und dann ist da noch der Stress. Wenn dein Cortisolspiegel durch Dauerstress chronisch erhöht ist, bremst das die ohnehin nachlassende Hormonproduktion zusätzlich aus. Statt Progesteron und Östrogen produziert dein Körper nun vermehrt Adrenalin und Cortisol. Dein Körper wählt immer das Überleben vor der Fortpflanzung. Überleben gewinnt. Progesteron bleibt auf der Strecke.

Dein Körper streikt nicht. Er baut um.


Im Ayurveda werden die Wechseljahre nicht als Defizit betrachtet. Ganz im Gegenteil. Sie sind ein natürlicher Übergang von einer Lebensphase in die nächste.

Die ayurvedische Frauenheilkunde teilt das Leben der Frau in klar definierte Phasen ein, die jeweils von einem Dosha (Bioenergie) dominiert werden. Die Kindheit ist die Kapha-Zeit: Wachstum, Stabilität, Aufbau. Mit der Pubertät beginnt die Pitta-Phase: Feuer, Leistung, Schaffenskraft. Und mit den Wechseljahren tritt die Frau in die Vata-Phase ihres Lebens ein.

In der ayurvedischen Tradition heißt die Phase von etwa 40 bis 50 „Praudavasta“. Hier dominiert eine Mischung aus Pitta und Vata. Es ist die Zeit, in der die feurige Pitta-Energie langsam nachlässt und die feinfühligen Vata-Kräfte erwachen. Ab etwa 50 beginnt „Vrddha“, die von Vata dominierte Lebensphase.

Die Pitta-Phase, diese mittleren Lebensjahre, steht für Leistung, Ehrgeiz, Durchsetzungskraft und Organisationstalent. Es ist die Zeit, in der wir Karriere machen, Familien gründen und auf dem Höhepunkt unserer Tatkraft stehen. Den Zenit erreicht diese Energie mit etwa 35 Jahren.

Und dann beginnt der Wandel. Nicht als Verlust, sondern als Verschiebung. Die Pitta-Energie, die nach außen gerichtet war, weicht der Vata-Energie, die nach innen geht. Nicht mehr die Quantität der Dinge zählt, sondern die Qualität. Der Wunsch nach kreativem Selbstausdruck wächst, nach Austausch mit Gleichgesinnten, nach emotionaler Tiefe.

Im Ayurveda heißt es: Von der Macherin zur Wissenden. Die Frau verabschiedet sich von Pflicht und Verantwortung und tritt ein in eine Zeit der Freiheit, Selbstbestimmung und inneren Weisheit.

Klingt wunderschön? Ist es auch. Wenn der Übergang sanft verläuft.


Problematisch wird es aus ayurvedischer Sicht, wenn die Doshas (Bioenergien) in dieser Übergangsphase aus dem Gleichgewicht geraten. Und das tun sie fast immer in irgendeiner Form, weil der Wandel selbst Vata erhöht. Vata steigt immer bei Veränderung, Instabilität und Übergang.

Zu viel Vata zeigt sich in Trockenheit, innerer Unruhe, Schlafstörungen, Gelenkbeschwerden und Ängsten. Meine Gelenkschmerzen morgens? Klassisch Vata.

Zu viel Pitta äußert sich in Hitzewallungen, Reizbarkeit und Entzündungsneigung. Je stärker die Frau unter Hitzewallungen und mentaler Reizbarkeit leidet, desto intensiver leitet der Körper aus ayurvedischer Sicht die überschüssige Pitta-Energie der vorherigen Lebensphase aus. Meine Gereiztheit? Pitta, das sich verabschiedet hat. Laut, feurig, unmissverständlich.

Und auch Kapha (das Prinzip von Erde und Wasser) spielt eine Rolle: Es zeigt sich in Trägheit, Gewichtszunahme und Antriebslosigkeit.

Welche Symptome bei dir im Vordergrund stehen, hängt von deiner Prakriti (Grundkonstitution) und deiner Vikriti (dem aktuellen Ungleichgewicht) ab. Eine Frau mit viel Pitta in ihrer Grundkonstitution wird eher mit Hitzewallungen und Gereiztheit zu tun haben. Eine Frau mit starkem Vata eher mit Trockenheit, Ängsten und unruhigem Schlaf. Und Frauen, die in ihrer Lebensmitte viel Stress hatten, werden stärkere Beschwerden erleben als Frauen, die bereits in einem harmonischen Zustand in die Wechseljahre


Die Wechseljahre beginnen nicht mit der ersten Hitzewallung. Sie beginnen oft Jahre vorher, leise und unauffällig. Mit einem kürzeren Zyklus. Vielleicht mit Gewicht, das sich nicht erklären lässt. Oder mit Stimmungsschwankungen, für die niemand eine Ursache findet.

Und dann stehst du in einer Arztpraxis und hörst: „Bei Ihnen ist alles im Normalbereich.“ Ich kenne diesen Satz. Und ich kenne das Gefühl, das er hinterlässt. Dieses: Bilde ich mir das alles nur ein?

Nein. Tust du nicht.

Dein Körper sendet dir Signale. Er bittet dich um Aufmerksamkeit. Um eine Anpassung. Nicht um Selbstoptimierung. Kein härteres Training. Und vor allem nicht um die nächste Diät. Sondern um das genaue Gegenteil: um mehr Hinschauen, mehr Pause, mehr Zugewandtheit dir selbst gegenüber.


Das Wichtigste zuerst: Es geht nicht darum, dein ganzes Leben umzukrempeln. Es geht darum, deinem Körper zu zeigen, dass du ihn hörst. Kleine, liebevolle Veränderungen machen in dieser Phase einen riesigen Unterschied.

Iss warm, gekocht und regelmäßig. Dein Agni (Verdauungsfeuer) wird in den Wechseljahren schwächer, weil das steigende Vata es dämpft. Kalte Smoothies, Rohkostberge und Salate zum Abendessen sind jetzt nicht mehr deine Freunde. Was dein Körper braucht, sind warme, gut gewürzte Mahlzeiten. Suppen, Eintöpfe, gedünstetes Gemüse mit Ghee und Gewürzen wie Kurkuma, Fenchel und Kreuzkümmel. Drei Mahlzeiten am Tag, möglichst zur gleichen Zeit. Kein Snacken zwischendurch. Das klingt einfach, aber es ist eines der wirksamsten Dinge, die du tun kannst.

Reduziere, was Vata und Pitta anheizt. Alkohol, viel Kaffee, sehr scharfes Essen und trockene, kalte Nahrung verstärken genau die Beschwerden, die du gerade loswerden möchtest. Beim Kaffee gilt: Deine Tasse am Morgen darf bleiben. Aber wenn du merkst, dass du über den Tag verteilt drei, vier oder mehr Tassen trinkst, lohnt es sich, die Menge zu reduzieren und stattdessen öfter zu einem warmen Gewürztee mit Kardamom und Zimt zu greifen. Alkohol dagegen treibt Pitta nach oben, stört deinen Schlaf und belastet die Leber, die in den Wechseljahren ohnehin mehr arbeiten muss. Weniger ist hier wirklich mehr.

Gönne dir warmes Öl. Eine der schönsten und wirksamsten Empfehlungen aus dem Ayurveda für diese Lebensphase: die Selbstmassage mit warmem Sesamöl. Sie beruhigt das Nervensystem, nährt trockene Haut und Gelenke und schenkt dir ein Gefühl von Geborgenheit und Erdung. Zehn Minuten vor dem Duschen, mit langsamen, liebevollen Strichen über den ganzen Körper. Das klingt nach Luxus, ist aber Medizin.

Beweg dich, aber überfordere dich nicht. Intensives Intervalltraining und Marathonläufe erhöhen Vata und stressen deinen ohnehin belasteten Hormonhaushalt zusätzlich. Was jetzt besser passt: Yoga, Spaziergänge in der Natur, sanftes Krafttraining, Schwimmen. Bewegung, die dir Energie gibt, statt sie dir zu rauben. Du spürst den Unterschied sofort. Nach der richtigen Bewegung fühlst du dich wach und ruhig zugleich. Nach der falschen nur erschöpft.

Mach Pausen. Echte Pausen. Der Ayurveda empfiehlt Frauen in der Veränderungsphase einen Rhythmus aus vier Stunden Arbeit, vier Stunden Pause, vier Stunden Leben genießen und acht Stunden Schlaf. Das ist natürlich ein Idealzustand, den die wenigsten von uns eins zu eins umsetzen können. Aber die Botschaft dahinter ist wichtig: Dein Körper braucht jetzt mehr Regeneration als früher. Und „Pause“ heißt wirklich Pause. Nicht am Handy scrollen. Nicht beim Essen E-Mails beantworten. Sondern: Nichts tun. Atmen. Sein.

Schlaf ist kein Luxus, sondern Therapie. Geh möglichst vor 22 Uhr ins Bett. Vermeide Bildschirme eine Stunde vorher. Ein warmer Schluck Milch mit einer Prise Muskatnuss und Kardamom am Abend beruhigt Vata und unterstützt deinen Schlaf. Routinen am Abend sind jetzt Gold wert, auch wenn sie sich anfangs ungewohnt anfühlen.

Das alles klingt vielleicht nicht revolutionär. Aber genau das ist der Punkt: Es sind keine extremen Maßnahmen. Es sind sanfte, nährende Veränderungen, die deinem Körper signalisieren: Ich höre dich. Ich kümmere mich. Du darfst loslassen.


Die Wechseljahre sind kein Ende. Sie sind eine Stufenleiter. Und auf jeder Stufe wartet etwas Neues auf dich. Mehr Freiheit, neue Gelassenheit, besser schlafen und vor allem: mehr du selbst.

Denn genau das ist der Kern dieser Lebensphase: Du darfst aufhören, nur für andere zu funktionieren. Du darfst dich fragen, was DU brauchst. Was DIR guttut. Und was DICH wirklich nährt. Nicht als Egoismus, sondern als längst überfällige Selbstverständlichkeit. Die Kraft, die du bisher für deine Familie, deine Karriere und dein Umfeld eingesetzt hast, darfst du jetzt für dich selbst nutzen.

Und genau dabei möchte ich dich begleiten.


Du fragst dich, ob du bereits in der Perimenopause bist? Mein kostenloser Perimenopause-Kompass zeigt dir, wo du stehst und welche Doshas bei dir aus dem Gleichgewicht geraten sind.

Oder du möchtest nur herausfinden, welches Dosha bei dir gerade jetzt aus der Balance geraten ist? Dann mach meinen kostenlosen Dosha-Check und erfahre, wo du gerade stehst.

Vielleicht suchst du nach Rezepten, die dich in den Wechseljahren unterstützen? Auf meinem Blog findest du Rezepte, die ich ayurvedisch angepasst habe, die dein Verdauungsfeuer stärken, deine Doshas ausgleichen und dich von innen nähren. Schau mal rein.

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Hinweis
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Gesundheitsinformation und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Die beschriebenen Wirkungen beziehen sich auf die traditionelle ayurvedische Lehre und/oder den aktuellen Stand der Ernährungsforschung. Wenn du unter starken oder anhaltenden Beschwerden leidest, wende dich bitte an deine Ärztin oder deinen Arzt. Die Inhalte stellen kein Heilversprechen dar.

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